Vereinschronik

 

Auszug aus der Chronik zum Anlass des
66-jährigen Vereinsjubiläums

des Mundenheimer Karnevalverein
„Munnemer Göckel“ 1952 e.V.

 

Der Mundenheimer Karnevalverein ist eng mit der Tradition der Mundenheimer Kirchweihe verbunden. Bereits vor dem 1. Weltkrieg existierte in Mundenheim ein Karnevalverein mit Namen „Hahnenarre“, abgeleitet von der Kerwe, die unter dem Namen „Gockelskerwe“ weithin bekannt war und heute noch unter diesem Namen gefeiert wird.

Die Männer, die seit 1949 die Kerweveranstaltungen durchführten, brachten die Idee ein, in Mundenheim wieder einen Karnevalverein zu gründen.

Es waren Ernst Bäcker, Erwin Kalker, Wilhelm Käb, Willi Landsiedel, Karl Loch, Emil Sturm, Eugen Sturm und Hans Thomas, die am 18. Mai 1952 interessierte Mundenheimer Bürger zu einer Versammlung in die Gaststätte „Kalmit“ einluden. Zu dieser Versammlung kamen etwa 35 Personen. Diese sprachen sich mit überwiegender Mehrheit für die Gründung eines Karnevalvereines aus. Es wurde eine provisorische Vorstandschaft gebildet, der die vorgenannten Initiatoren angehörten. Bei der durchgeführten Geldsammlung kamen rund 35,00 DM in die Kasse. Dies war das bescheidene Startkapital des Vereins. Während der Kerweorganisation 1952 stieß Hermann Schäfer zum Festausschuss. Hier erfuhr er, von den Bestrebungen einen Karnevalverein ins Leben zu rufen.
Nach Abschluss der Kerwe nahm Hermann Schäfer sich des in der Gründung befindlichen Vereins an. Zusammen mit dem provisorischen Vorstand wurde eine Satzung erarbeitet. Im Oktober 1952 wurde eine Mitgliederversammlung einberufen. In dieser Versammlung wurde die erarbeitete Satzung angenommen und man legte sich nach der Besprechung vieler Vorschläge auf den Namen „Munnemer Göckel“ fest. An diesem Abend wurde auch der Vorstand gewählt.

Dieser setzt sich wie folgt zusammen:
1.Vorsitzender: Hermann Schäfer
2. Vorsitzender: Ernst Bäcker
Geschäftsführer: Hans Thomas
Kassierer: Anton Böhles
Beisitzer: Otto Baiersdörfer, Erwin Kalker,
Wilhelm Käb, Willi Landsiedel sen.,
Karl Loch, Artur Pfeifer und Emil Sturm

Der erste Elferrat setzte sich wie folgt zusammen:
Präsident: Hermann Schäfer
Vizepräsident: Artur Pfeifer
Elferräte: Karl Bischof, Anton Böhles, Emil Eichberger, Julius Esterle, Albert Geisinger, Karl Götz, Jakob Drechsler, Erwin Kalker, Richard Sommer, Hans Wolke
Zeremonienmeister: Karl-Heinz Bäcker und Günter Mayer

Die erste Veranstaltung war ein Unterhaltungsabend für den Vorstand des MKV und die Fußballmannschaft der städtischen Krankenanstalten, der Hermann Schäfer und Bruno Hoffmann angehörten. Bei dieser Veranstaltung wurde Bruno Hoffmann Mitglied beim MKV.

Am 1.1.1953 traten die „Munnemer Göckel“ zum 1. Male bei der Gratulationstour des Oberbürgermeisters an die Öffentlichkeit. In der ersten Kampagne wurden vier Veranstaltungen durchgeführt. Den „Munnemer Göckel“ gelang es auch, unter Beteiligung der Volksschulen und Vereine einen Fasnachtszug in Mundenheim auf die Beine zu stellen.

Am 11.11.1953 erfolgte die Inthronisation der 1. Prinzessin (Trudl I. von Gockelonien). In dieser Kampagne wurden bereits 8 Veranstaltungen durchgeführt, darunter zum 1. Male der „Hausfrauenkongress“. In den folgenden Jahren entwickelte sich der Verein stetig weiter, es wurde ein „Jungelferrat“ gebildet und die Garde weiter aufgebaut.. Es wurden bereits 14 Veranstaltungen durchgeführt. In der fünften Fasnacht war der Verein konsolidiert und besaß alle Gruppen, die das Bild eines Karnevalvereins prägen.

Hier wollen wir auch mal an die ersten Büttenredner erinnern, die zum Gelingen der Veranstaltungen beitrugen. Von Anfang an in der Bütt standen: Karl Loch, Hermann Roos und Arthur Pfeifer.

1954
Tollität Trudl I. von Gockelonien (Trudl I. von Gockelonien).
Hofdamen: Hannelore von Mayerling und Hannelore von Sternau

Ministerium
Hermann Schäfer             Präsident
Artur Pfeifer                     Vizepräsident
Ernst Bäcker                    Außenminister
Karl Bischof                      Auf- und Abbauminister
Anton Böhles                    Finanzminister
Emil Eichberger               Propagandaminister
Julius Esterle                    Innenminister
Albert Geisinger                Verkehrsminister
Erwin Kalker                     Gardeminister
Adam Nist                         Hofminister
Richard Sommer              Hofmundschänk

Minister ohne Portefeuille:
Karl Götz, Jakob Drechsler, Otto Beiersdörfer, Ludwig Grünzinger, Willy Landsiedel sen., Karl Loch
Zeremonienmeister: Karl-Heinz Bäcker und Günter Mayer          Leutnant der Garde:         Helmut Kohl

1955 kamen hinzu: Fritz Kendzie und Macel Uhrig als „Knall & Plättel“. Zu dieser Truppe stieß Arno Kaleja sowie Martha Enderle, Franz Detroy und Karl Hilbert.
Die Beziehung zu den Bauxit-Indianern wurde vertieft.

1957 stieß der neu gegründete Spielmannszug Gartenstadt zu den Göckeln.

1958 wurde zum ersten Male in kleinem Rahmen der „Staatsempfang“ im Saal der Gaststätte „Riesen“ durchgeführt. Auch 1959 wurde der „Staatsempfang“ im Riesen als Ordensfest für die Freunde und Förderer durchgeführt.

1960 wurde der „Hausfrauenkongress´“ das erste Mal im Pfalzbaufestsaal durchgeführt. Der „Riese“ war inzwischen auch für den „Staatsempfang“ zu klein, deshalb wurde er in das Pfalzbau-Café (400 Plätze) verlegt. Oberbürgermeister Dr. Hans Klüber wurde zum 1. „Doktor humoris causa“ ernannt. Dies geschah spontan durch Hermann Schäfer. Der Anlass war eine etwas misslungene Rede zum Thema „Staatskuss“. In der Fasnacht 1961 gelang es erstmals nicht, eine Prinzessin zu küren.

1962 war dies wieder möglich, es war Gudrun I. Zum letzten Male wurde 1963, beim 1. närrischen Jubiläum, 11 Jahre MKV, eine Prinzessin gekürt (Heidi I.).

1965 war die letzte Fasnacht, in der Hermann Schäfer dem MKV als Präsident und 1. Vorsitzender vorstand. 1. Vorsitzender wurde Roland Sturm, Artur Pfeifer Präsident und Fritz Kendzie Vizepräsident. 1966 wurde erstmals gemeinsam mit den „Farweschluckern“ ein Maskenball im Pfalzbau durchgeführt. In der Eberthalle fand die 1. Altensitzung statt.

1967 wurden gleich 2 Altensitzungen in der Eberthalle durchgeführt. Der MKV konzentrierte seine Veranstaltungen auf das Volkshaus, die Friedrich-Eberthalle, den Pfalzbau, den „Riesen“ und das Altersheim Gartenstadt.
In dieser Zeit gab es folgende Ehrenpräsidenten: Dr. h.c. Curt Freiherr von Salmuth, Dr. Udo Giulini und Stadtoberverwaltungsrat Hermann Schäfer. Durch den Weggang von Fritz Kendzie zu der KG „Eule“ wurde Lothar Knab Vizepräsident. Roland Sturm trat von seinem Amt als 1. Vorsitzender zurück. Arthur Pfeifer war nun 1. Vorsitzender und Präsident.

1969 wurden die Hauptveranstaltungen im neuen Pfalzbau, der „Guten Stub“ Ludwigshafens durchgeführt. Hierdurch wurden an die Veranstaltungen des MKV neue große Anforderungen hinsichtlich Organisation und Bühnengestaltung gestellt. In diesem Jahr fanden, wie bereits in den vorangegangenen Jahren 22 Veranstaltungen statt. Darunter waren, eine Sitzung für die Stadtverwaltung im Pfalzbau, eine Fremdensitzung für den VdK im Bürgerhaus Nord, drei Altensitzungen in der Friedrich-Ebert-Halle und eine Sitzung des Jungelferrates, der 1968 gebildet wurde, im Bürgerhaus Nord. Erster Präsident des Jungelferrates war Karl-Heinz Raubenheimer, Vizepräsident war Hans Threm. Im Programmheft 1970 wird besonders hervorgehoben, dass es den „Munnemer Göckeln“ gelang, fünfmal hintereinander seit 1965 den Siegerpreis für den schönsten und originellsten Wagen beim Umzug in Lu/Ma zu erringen. Dieser Erfolg war der Verdienst von Edmund Klug, sowie den Mitgliedern des Aufbauministeriums unter Führung von Fred Hummel und Hermann Enderle.

1970 verstarb Arthur Pfeifer, der von 1966 bis 1970 als Präsident und 1. Vorsitzender das Vereinsschiff lenkte. Edmund Klug wurde
1. Vorsitzender, Sitzungspräsident wurde Lothar Knab und Vizepräsident wurde Hans Threm.

1972 gab es wieder eine Änderung im Präsidium. Lothar Knab trat als Sitzungspräsident zurück. Dieses Amt wurde wieder von Hermann Schäfer auf Wunsch des Vorstands übernommen. Bruno Hoffmann wurde Vizepräsident. Beim Jungelferrat wurde Dieter Bungartz Vizepräsident. 1972 wurden 23 Veranstaltungen durchgeführt.

1974 war für den MKV wieder ein Jubeljahr. Der Verein bestand nun 2 x 11 Jahre. In diesem Jahr wurde Bruno Hoffmann 1. Vorsitzender und Edmund Klug Ehrenmitglied des Vereins. Im Jubiläumsjahr gab es einen Jubiläumsempfang im Pfalzbau, bei dem zum ersten Male ein verdienter, prominenter, humorvoller Mitbürger zum Doktor humoris causa ernannt wurde. Es war OB Dr. Werner Ludwig. Beim Jungelferrat wurde Lothar Lang Präsident, Vizepräsident wurde Helmut Drescher.

1975 übernahm der 1. Vorsitzende Bruno Hoffmann das Amt des Präsidenten, Hermann Schäfer trat zurück, führte aber bis 1977 als Sitzungspräsident den „Hausfrauenkongress“. 1976 wurde Karl-Heinz Raubenheimer Vizepräsident.

1977 feierte der MKV sein 25-jähriges Bestehen.

1978 gründete sich eine neue Institution im Verein. Lang gediente Aktive bildeten den Senat des MKV, Präsident des Senats wurde Edmund Klug, Vizepräsident Willi Geimer. Darüber hinaus gehörte dem Senat an. Hermann Schäfer, Julius Esterle, Kurt Ulm, Franz Detroy, Kurt Back, Heinz Metzger, Hermann Enderle, Alfred Geisler und Lothar Knab. Heinz Metzger wurde 2. Vorsitzender.

1979 trat beim Fasnachtszug zum ersten Mal die Partnerschaft des MKV mit den „Torchligt“ United Carnival Assorciation of Havering in Erscheinung. 41 Partnerschaftsfreunde nahmen als Zigeuner verkleidet am Umzug teil. Der mitgebrachte und mitgeführte Zigeunerwagen wurde dem MKV geschenkt. Dieser Wagen ist dank der liebevollen, fleißigen Restauration von Herrn Gerd Ohmer, heute wieder in einem guten Zustand und ist auf seiner Finca in Spanien zu besichtigen.

In der Kampagne 1980 wurden 24 Veranstaltungen durchgeführt, davon viele für soziale Zwecke. 1982 waren wieder einige personelle Änderungen: Heinz Metzger wurde 1. Vorsitzender und Günter Mohra 2. Vorsitzender und Vizepräsident.
Roland Landsiedel wurde Präsident des inzwischen vom „Jungelferrat“ ernannten „Zweitelferrats“, sein Vizepräsident wurde Herbert Külbs.

1983 gab es erneut einen Wechsel in der Führung des MKV. Heinz Metzger kandidierte nicht mehr, an seine Stelle trat im Mai 1983 Günter Mohra als 1. Vorsitzender, 2. Vorsitzender wurde Erich Wolf, Heinz Metzger wurde Ehrenmitglied.

Die Fasnacht 1985 war für die „Göckel“ die 33. Kampagne. Das Jubiläum wurde gebührend gefeiert. Am 18. August 1985 verstarb plötzlich und unerwartet Hermann Schäfer, der von der Gründung des Vereins als 1.Vorsitzender, Präsident, Ehrenvorsitzender und Ehrenpräsident bis dahin stets die Geschicke des Vereins gelenkt hatte.

In den folgenden Jahren gab es bis 1991 keine erwähnenswerten personellen Änderungen.
Für die Kampagne 1991/92 wurde Gerd Nuber Präsident des MKV, Vizepräsident und 2.Vorsitzender wurde Klaus Litzenburger, Bruno Hoffmann wurde Ehrenpräsident.

1992/93 wurden vom Vorstand des MKV, unter der Federführung des 1.Vorsitzenden Günter Mohra, die Weichen für den Bau einer eigenen „Bleibe“ endgültig gestellt.

1994 konnte das Richtfest für den Hallenbau in der Pfarrer-Krebs-Straße gefeiert werden. Der Bau des Vereinsheims war wohl die bisher größte Anstrengung, die der Verein in den zurückliegenden 60 Jahren unternommen hat. Bis heute ist das Vereinsheim, durch die hohen Kosten für die Finanzierung und hauptsächlich den Unterhalt, nicht nur Segen. Sehr hohes ehrenamtliches Engagement wird für den Erhalt unseres Schmuckstücks von den aktiven Mitgliedern aufgebracht.

1997 wurde Jürgen Baader zum 2.Vorsitzenden gewählt, nach dem Klaus Litzenburger dieses Amt freigab.

Der Staatsempfang wurde 1998 unter der Initiative von Dr. h.c. Gerd Nuber in einer anderen Form veranstaltet. Bei einem 4. Gangmenü in einem festlichen Programm umrahmt wird nun die Ernennung zum alljährlichen Doctor humoris causa durchgeführt.

In der Kampagne 1998/99 wurde der 1.Elferrat und der 2.Elferrat zusammengelegt. Der langjährige 2.Elferratspräsident Roland Landsiedel wurde nun Präsident des gesamten Elferrats, nachdem Gerd Nuber sein Amt niederlegte.

1999 Übergab die Mitgliederversammlung, einstimmig bei schriftlicher Wahl, die Vereinsführung in die Hände des neuen 1. Vorsitzenden Jürgen Baader. Das Amt des 2.Vorsitzenden übernimmt Waldemar Müller. Günter Mohra wird für seine längjährigen Verdienste für den Verein, zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Leider verstarb er überraschend kürze Zeit später.

Mit Jürgen Baader an der Führungsspitze beginnt eine neue Ära. Es werden neue Vereinsstrukturen geschaffen und der MKV-Förderverein 2001 e.V. wird zur Unterstützung der Jugendarbeit gegründet. In der Mitgliederversammlung wird mehrheitlich der Weg für einen Damenelferrat geebnet. Die „Munnemer Göckel“ erfahren nach innen und außen eine große Stärkung und einen neuen Aufschwung.

Nur finanziell kämpft man nach wie vor gegen Windmühlenflügel. Der Unterhalt und die Finanzierung des Vereinsheims bringen den Verein in ernsthafte Existenznot.

Die rettende Idee war 2002 die Gründung der „MKV-Gockelsklause“ als Gaststättenbetrieb mit Biergarten. Der Mundenheimer Karnevalverein steht nun auf zwei Säulen. Zum einen die Brauchtumspflege Karneval und zum anderen der Wirtschaftsbetrieb die MKV-Gockelsklause.

Die MKV-Gockelsklause hilft mit seinen Umsätzen, das Vereinsheim langfristig zu finanzieren und die Vereinskasse zu entlasten, jedoch werden die aktiven Mitglieder mehr und mehr gefordert.

2003 wird Uwe Bognar zum 2.Vorsitzenden gewählt nach dem Waldemar Müller dieses Amt freigab. Mit dem Engagement von Klaus Simon als Wirtschaftsminister wird die MKV-Gockelsklause endgültig zu einer stabilen Säule des Vereins.

2004 legt Roland Landsiedel das Präsidentenamt aus gesundheitlichen Gründen nieder und wird einstimmig zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Nach nun fast 30 Jahren wird das Amt des 1.Vorsitzenden und des Präsidenten wieder von einer Person (Jürgen Baader) geleitet. Dies ergab noch mal eine Steigerung der positiven Innen- und Außenwirkung.

Roland Landsiedel wird 2005 zum Ehrenpräsidenten ernannt und Klaus Simon zum 2.Vorsitzenden und Vizepräsidenten gewählt.

2006 werden Roland Landsiedel, Gerhard Kripp und Dieter Bungartz, für die Verdienste in ihrer 50-jährigen Aktivität beim MKV, zu Ehrenmitgliedern.

2008 wird der Pfalzbau renoviert und deshalb veranstaltete man den Hausfrauenkongess im Bürgerhaus Oppau. Es gefiel den Gästen so gut, dass aus der Ausnahme die Regel wurde. Bis heute findet der HFK im Bürgerhaus Oppau statt.

2009 wird die Ehrentrainerin, Gabi Meesters für ihre langjährigen Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt.

2010 verstarb, völlig überraschend, unser sehr geliebter und hochgeschätzter Ehrenpräsident Roland Landsiedel.

2011 wir der Gardeball durch die starke Nachfrage samstags und sonntags durchgeführt. Dies ist das Zeichen, dass unsere gute Jugendarbeit Früchte trägt.

Am 01. Mai 2012 wird, anlässlich des 60. jährigen Bestehens der Göckel, der neu gestaltete Biergarten beim Vereinsheim eingeweiht.

2012 wird das Vereinsheim um eine neue größere Toilettenanlage mit Innen – und Außenzugang erweitert. Dieser Anbau wird komplett ehrenamtlich erstellt.

In diesem Jahr übernimmt der MKV, mit Hilfe von Freunden, sehr erfolgreich die  Bewirtung von über 900 Besucher des „Internationalen Turnfest“ in Ludwigshafen. Im Schulzentrum Mundenheim wurde eine ganze Woche großartiges geleistet.

Seit September 2013 betreiben wir auf den Hallendach eine Photovoltaikanlage. Dies ist ein großer Schritt für die Zukunft des Vereins.

Zum 20 Jährigen Bestehen des Vereinsheimes wurde erstmals wieder schwarze Zahlen geschrieben. Die finanzielle Notlage durch den Bau des Vereinsheimes ist überstanden.

2014 wird die traditionelle Husarenuniform der Männer reaktiviert.

2015 legt Klaus Simon, aus persönlichen Gründen, seine Vereinsämter nieder.
Zum 2. Vorsitzenden wird Uwe Janson einstimmig bei der Mitgliederversammlung gewählt.
Zum Vizepräsidenten ohne Vorstandsamt, bestimmt die Vorstandschaft den Elferrat Alexander Feickert.
Im Mai 2015 verstarb, nach einem langen Leidensweg, der Ehrenpräsident Bruno Hoffmann.

Es ist unmöglich in dieser kurzen Zusammenfassung alles und alle zu erwähnen, die sich zum Wohle des Vereins eingesetzt haben.

Das Vereinsbild hat sich im Laufe der 66 Jahre mehrfach gewandelt, so wie sich unsere Gesellschaft in den vergangenen 66 Jahren immer wieder gewandelt hat.

Die Vereinsführungen mit den zahlreichen Aktiven haben in all den Jahren das Munnemer Narrenschiff zielstrebig voran gesteuert. Aus einer anfangs kleinen Gruppe wurde eine große, starke Gemeinschaft.

In der heutigen Zeit ist es nicht mehr modern, Vereinsarbeit ehrenamtlich zu leisten. Deshalb ist der MKV sehr Stolz auf seine zahlreichen Mitglieder und besonders auf die vielen fleißige Frauen und Männer, die als Aktive mit Herz und Verstand um den Erhalt der „Munnemer Göckel“ kämpfen.